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Mit dem Kulturführerschein kreativ die kulturellen Einrichtungen der Stadt erfahren
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Mit dem Kulturführerschein kreativ die kulturellen Einrichtungen der Stadt erfahren

Düren, den 14.07.2017

Düren. Eine buntglitzernde Eule hält den Dürener Kulturführerschein fest in ihren Krallen und lädt mit keckem Flügelschlag ein, sich kreativ durch die kulturellen Einrichtungen der Stadt zu bewegen. Die Einladung gilt den Kindern der städtischen Kindertagesstätten. „Ziel der Initiative ist es, alle Kinder quer durch alle gesellschaftlichen Gruppen der Stadt zu erreichen und sie mit Spaß und Freude mit der Vielfalt der Kultur bekannt zu machen“, sagte Bürgermeister Paul Larue. „Wer spannende Erlebnisräume in der Kindheit kennenlernt, wird das mit ins Jugend- und Erwachsenenalter nehmen.“

Viele Kulturschaffende der Stadt Düren freuen sich auf die Kita-Kinder, die den Führerschein machen wollen.

Ausgedacht haben sich das Ansgar Kieven, Leiter des Amtes für Kinder, Jugendliche und Familien der Stadt Düren, und Dieter Powitz, Leiter von Düren Kultur. Viele Dürener Kultureinrichtungen machen mit, öffnen ihre Türen und Tore für die jüngsten Bürgerinnen und Bürger.

Der Kulturführerschein ist als Pilotprojekt zunächst auf zwei Jahre angelegt. In dieser Zeit erhält jedes Kindergartenkind einer städtischen Einrichtung ein Heft mit besagter Eule. Im Innern sind sechs Felder für Theater/Komm, Stadtbücherei, Musikschule, Stadtmuseum, Leopold-Hoesch-Museum &Papiermuseum sowie Schloss Burgau. Reihum besuchen die Kita-Gruppen die verschiedenen Einrichtungen, erhalten Führungen und Workshops zum Nulltarif und Theatervorstellungen zum halben Preis. Nach jedem Besuch einer Einrichtung wird eine Marke eingeklebt. Sind alle Marken im Heft, ist der Führerschein erworben, die erfolgreiche Teilnahme bescheinigt. 
„Es ist ein großes Projekt und ein Novum, rund 800 Kindern der Stadt auf diese Art eine Teilhabe zu geben“, sagte Jugendamtsleiter Ansgar Kieven. „Es ist wichtig, dass es keine Zugangsbegrenzung gibt. Das Projekt ist für uns ein Stück Lebensweltverbesserung und auch ein weiterer Mosaikstein im Kampf gegen Kinderarmut in unserer Stadt, die sich auch in Bildungsarmut äußern kann.“ 
Auch Dieter Powitz begrüßte das Zustandekommen dieser „Gesamtstadt-Initiative“ sehr. Viele Aktionen der einzelnen Institute für Kinder habe es schon vorher gegeben. „Neu ist es, das jetzt zu bündeln“. In der zweijährigen Pilotphase schultern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen kulturellen Einrichtungen die Mehrarbeit durch den Kulturführerschein zusätzlich zu ihren anderen Aufgaben, „ohne finanzielle oder personelle Aufstockung“, wie Dieter Powitz betonte. „Wenn es weitergehen soll, wird Unterstützung gebraucht!“, kündigte er an. 
Was die kulturellen Einrichtungen in der Stadt sich für den Nachwuchs ausgedacht haben, macht Appetit auf mehr. Fast überall liegen auch schon die ersten Anmeldungen für den Besuch von Kindergartengruppen vor. In der Stadtbücherei können sie nach einer Führung spielen, ein Erzähltheater oder Bilderbuchkino erleben. Im Theater wird die Bühne bestaunt, die sich mittels Technik verwandeln lässt, und das Leben hinter der Bühne. Im Leopold-Hoesch-Museum können Kinder Kunstwerke entdecken und selber kreativ werden. In der Musikschule werden nach dem Kennenlernen des Hauses in einer Mitmachstunde Instrumente ausprobiert. 
Im Stadtmuseum wurde ein neues Projekt entwickelt: „Wie das Annahaupt aus Mainz nach Düren kam“ als Abenteuergeschichte mit sich abwechselnden Vorlese- und Aktionsphasen. Auf Schloss Burgau stellen „Schlossherr“ Pit Goertz oder Papierkünstlerin Sarah Schiffer das historische Gebäude vor, das bis in den Gewölbekeller hinab erkundet wird auf der Suche nach der Burgmaus und mit der spannenden Geschichte von der „Hackefey“ als Nachtisch.

 

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